Breaking Dawn: Die Stars über die Geburtsszene

08.11.2011, 15:08 Uhr

Breaking Dawn - Teil 1 Filmplakat, Concorde Filmverleih GmbH

Breaking Dawn - Teil 1 Filmplakat, Concorde Filmverleih GmbH

Die Geburtsszene in Breaking Dawn - Teil 1 schlägt schon im Vorfeld hohe Wellen. Da diese Szene im 4. Teil der "Twilight"-Saga sehr detailliert von Autorin Stephenie Meyer in dem Buch beschrieben wird, stellte dies die Filmemacher vor eine große Aufgabe. Schließlich musste ja auch die gewollte Altersfreigabe (FSK 12 statt FSK 16) des Films berücksichtigt werden. Und trotzdem bekannte Regisseur Bill Condon: "Die Geburtsszene ähnelt einer Szene aus einem Horrorfilm!"

Auch die Schauspieler standen vor einer großen Herausforderung. Kristen Stewart, die in der Rolle der Bella Swan die Geburt wohl am intensivsten ausleben musste, beschreibt die ganze Szene als sehr reales Erlebnis:

"Im Buch ist die Geburt noch viel brutaler. Bella trinkt Blut um sich und das Baby zu stärken, so ist sie im wahrsten Sinne des Wortes am Ersticken und kann nicht atmen. Sie erbricht Blut und es schaut so aus, als würde sie wirklich sterben. Dies zu drehen, soweit erinnere ich mich noch an diesen Tag, fühlte sich so unglaublich echt und dramatisch an. Ich hatte das Gefühl, als kämpfe ich mit dem Tod. Ich saß auf einem Tisch mit Special-Effects fest und kletterte hinterher ziemlich geschlagen herunter, und ich hatte keine Stimme mehr. Ich war komplett heiser. Es war cool!"

Die Erleichterung, als alles im Kasten war, war also groß. Kristen Stewart weiß nicht so recht, ob sie hysterisch lachen oder plötzlich in Tränen ausbrechen soll, wenn sie heute daran denkt, wie erleichtert sie im Nachhinein war: "Die Hochzeit und die Geburt von Renesmee, in diesen beiden Momenten dachte ich, ich würde in Stücke gerissen. Es ist so ein tolles Gefühl, alles endlich abgedreht zu haben, weil ich deswegen so nervös war."


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Robert Pattinson: "Die Geburtsszene zu drehen, hat Spaß gemacht!"
Kristen Stewarts Schaupiel-Kollege und derzeitiger Lebensgefährte Robert Pattinson gesteht begeistert: "Ich liebte es, die Geburtsszene zu drehen, das hat wirklich Spaß gemacht. Wenn Figuren in Fantasyfilmen einen emotionalen Höhepunkt durchleben, beziehen sie sich meistens auf etwas aus der Mythologie. Aber das hier ist echt, völlig natürlich. Niemanden lässt eine Szene mit einem echten Neugeborenen kalt."

Dabei rührte die Darbietung von Robert Pattinson schon das Team am Set, während er als Edward einen verzweifelten Kampf um Bellas Leben führt. Darunter war auch die "Twilight"-Buchautorin Stephenie Meyer: "Mir standen die Tränen in den Augen. In dem Moment, in dem du denkst, du hast etwas verloren, was du liebst und kannst es einfach nicht akzeptieren, da hast du einen Kloß im Hals. Es war eine sehr emotionale Szene." Regisseur Bill Condon merkte zudem an, dass die intensive Stimmung am Set auch zwischen den Drehs nicht nachließ.

Taylor Lautner, der Bellas Werwolf-Freund Jacob spielt, konnte der Geburtsszene aber auch etwas Witziges abgewinnen: "Es gibt diesen Moment, in dem Kristen aufhört zu atmen und ich versuche sie zu reanimieren. Wir durften keine Miene verziehen, weil sie ja tot war. Ihre Lippen sind verschlossen und ich musste meinen Mund komplett über ihre Lippen legen, das waren schon witzige Momente."

Vorgeschmack gefällig?
Dieser engl. Clip aus Breaking Dawn - Teil 1 gibt euch einen Einblick in die Szene:



Wie sich Kollege Peter Fascinelli, der in "Breaking Dawn Part 1" die Rolle des Carlisle Cullen spielt, die Geburt vorstellt, seht ihr in diesem nicht ganz ernst gemeinten Clip:



In voller Länge gibt es das Ganze dann in "Breaking Dawn Part 1" ab dem 24. November in den Kinos.


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