CD-Review: Amy Macdonald - Life In A Beautiful Light |
| 25.06.2012, 12:56 Uhr |
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Amy MacDonald auf dem Album Cover zu Life In A Beautiful Light, Universal Music Zugegeben, eine Platte zu machen, die auch nur annähernd an den bahnbrechenden Erfolg des Debüts herankommt, ist meist eine Herausforderung für einen Künstler. Nicht zu vergessen der Druck, der auf ihm lastet. Amy Macdonald hat mit "A Curious Thing" diesen Spagat geschafft, auch wenn der zweite Longplayer nicht ganz an "This Is The Life" herankam. Dennoch war eine musikalische Entwicklung Amy Macdonalds festzustellen, wie zuletzt bei dem grandiosen Konzert, bei dem die Sängerin von einem Orchester begleitet wurde. Um sich vom Tourstress zu erholen, nahm sich Amy Macdonald eine Auszeit, in der auch die meisten Songs des neuen Albums "Life In A Beautiful Light" entstanden. Die Single "Slow It Down" gab ja schon mal den ersten Eindruck auf das, was uns auf dem neuen Album erwartet. Und sie versprach nicht zu viel. Amy Macdonalds dritter Streich Die erste Nummer "4th of July" besticht durch rockige Sound und einen eingängigen Refrain. Wer genau hinhört, bemerkt ganz zu Anfang das kratzige Sample von "The Star-Sprangled Banner". Doch eine Lobeshymne auf den höchsten Feiertag der USA ist das nicht, schließlich ist Amy Macdonald stolze Schottin und das macht sie in der zweiten leicht folkigen Nummer "Pride" erneut deutlich, die sich in Schottland zu einer Nationalhymne der Fußballmannschaft entwickelt hat. Mit "Slow It Down" zieht sie das Tempo wieder an und man kann beim Zuhören nicht anders als im Takt auf dem Tisch zu trommeln. Rockig mit folkigem Einschlag, aber immer typisch Amy Macdonald Die Liebeshymne an Glasgows Fußballvereine, "The Green And The Blue", erinnert von der Melodie her an die Landsmänner Runrig und dosiert den Pathos genau richtig, so dass man lauthals mitsingen will. Anders als bei "The Game", das durch die übersteuerte Instrumentierung eine Spur zu dick aufträgt. Und das hat Amy Macdonald gar nicht nötig, denn die Sängerin ist am besten, wenn sie es einfach hält, wie sie auf dem Hidden Track "Two Worlds" beweist. Deswegen stechen auch die Acoustic Tracks auf dem Album so heraus, denn sie zeigen unverfälscht, was Amy Macdonald drauf hat. Der Titeltrack "Life In A Beautiful Light" zeugt von eben dieser Leichtigkeit, die sich einstellt, wenn man gerade verliebt ist. Geschichten, einfach und simpel Amy Macdonald ist sich selbst treu geblieben. Zwar ist da noch viel Potential, mit dem sie ihr Talent ausschöpfen kann, doch die Sängerin hat noch einen langen Weg vor sich, auf dem sie beweisen kann, was noch alles in ihr steckt. Aus dem Einheitsbrei der Pop- und Chartsstars sticht sie bereits jetzt schon hervor. Anspieltipps: 4th Of July, Slow It Down, The Green And The Blue, Life In A Beautiful Light EMPFEHLEN UND WEITERSAGEN Tags:
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